Montag, 28. September 2015

Eistee-Sirup

Ich bin ein Betty Bossi Fan. Darum habe ich auch fast alle Kochbücher. Angetan hat es mir das Buch "Wunderbar Haltbar". In diesem Buch hat es diverse Rezepte und Tipps wie man Lebensmittel haltbar machen und konservieren kann.
Ich trinke gerne ab und zu etwas süsses, darum habe ich diesen Eistee-Sirup gemacht. Er ist super lecker und sehr erfrischend. Ich habe dieses Rezept mit normalem Zucker (da mein Freund ja Zuckerrüben anbaut.. :-) ) versucht wie auch mit Rohrzucker. Ich würde euch empfehlen Rohrzucker zu nehmen da der Geschmack viel besser ist. Er ist dunkel und kühl ca. 6 Monate haltbar. Einmal geöffnet muss er im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 
Zutaten für ca. 1 Liter Sirup:
  • 5 unbehandelte Zitronen
  • 7 dl. Wasser
  • 500 gr. Rohzucker
  • 6 Beutel Schwarztee
  • 1 Zweiglein Pfefferminze
  1. 3 Zitronen in Scheiben schneiden. Die zwei anderen Zitronen den Saft auspressen.
  2. Zitronenscheiben und Zitronen Saft mit 7dl. Wasser in einer Pfanne aufkochen.
  3. Die 500 gr. Rohrzucker beigeben und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Hitze reduzieren.
  4. Die 6 Schwarzteebeutel und das Zweiglein Pfefferminze beigeben und bei kleiner Hitze ca. 5 Min. köcheln, absieben und zurück in die Pfanne giessen. Das ganze noch einmal aufkochen.
  5. Den Sirup in siedend heiss bis knapp unter den Rand in saubere, vorgewärmte Flaschen füllen und sofort verschliessen.
  6. Die Flaschen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Sonntag, 27. September 2015

Zwetschgenkuchen mit Zimt

So die Zwetschgenzeit ist schon bald vorbei also wird's höchste Zeit das ich noch ein Zwetschgenrezept poste. Wir haben auf unserem Landwirtschaftsbetrieb sicher ca. 7 Zwetschgenbäume. Leider hatten dieses Bäume dieses Jahr nicht so viele Früchte und die, die wir abgelesen haben, hatten Würme.. Das ist ziemlich Deprimierend. Für einen Kuchen hat es trotzdem gereicht. Es ist ein einfacher 0/8/15 Kuchen aber suuuuper lecker. Leider konnte ich vom fertigen Kuchen kein Bild mehr machen, da er kurz nachdem er aus dem Ofen kam schon gegessen wurde. :-)


Zutaten für ein Backbelch von 30 cm:
  • 1 ausgewallter Kuchenteig
  • 3 EL gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Zimt
  • 800 gr. Zwetschgen, halbiert und entsteint
  • 2 dl. Rahm
  • 1 Ei
  • 1 EL Maizena
  • 4 EL Zucker
  1. Backofen vorheizen auf 220 Grad, Unten und Oben Hitze. 
  2. Den ausgewallten Kuchenteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und den Boden mit einer Gabel dicht einstechen.
  3. Die gemahlenen Nüsse mit dem Zimt vermischen und auf dem Teigboden verteilen.
  4. Die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben ziegelartig darauflegen.
  5. Für den Guss den Rahm, das Ei, das Maizena und den Zucker zusammen in einem Messbecher gut verrühren und über den Belag giessen.
  6. Den Kuchen in der unteren Hälfte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens ca. 30 Minuten backen. Nach dem backen etwas auskühlen lassen und dann evtl. mit einem Klacks Nidlä geniessen.
 

Mittwoch, 16. September 2015

Cheesecake

So ich habe mich endlich an ein Cheesecake herangewagt. Also mein allererstes. Was ich dazu sagen kann, es hat noch Verbesserungspotenzial :-) Ich habe das Rezept nämlich bei meiner Mutter Probegegessen und dort war es besser. Sehr wahrscheinlich weil sie das Rezept etwas abgeändert hat. Sie hat nämlich weniger Frischkäse und mehr Quark in das Cheesecake gemacht. Aber ich bin eher die Person die sich genau an die Rezepte hält, was manchmal gut ist und manchmal halt weniger. Nichts desto trotz hier das Rezept:


Zutaten:
  • 150 gr. Vollkorn-Butterkekse
  • 80 gr. Butter, weich
  • 300 gr. Doppelrahmfrischkäse (Philadelphia)
  • 125 gr. Magerquark
  • 40 gr. Zucker
  • 40 gr. Speisestärke
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 50 ml Vollrahm
  • 100 gr. weisse Schokolade
  • 100 gr. Heidelbeeren (frisch oder tiefgekühlt), können auch andere Früchte sein
  1. Kekse von Hand oder mit einem Mixer fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen.
  2. Die Mischung auf dem Boden des mit Backpapier ausgelegten Kuchenblechs (ich habe eine Springform genommen) verteilen und gut andrücken.
  3. Frischkäse und Quark zusammen glatt rühren und Zucker, Speisestärke und Vanillezucker daruntermischen.
  4. Die Eier nach und nach einarbeiten und dann den Rahm darunterrühren.
  5. Die Schokolade in Stücke brechen und über einem heissen Wasserbad schmelzen. Dann unter die Käsemasse rühren.
  6. Die Masse auf dem Teigboden verstreichen und mit den Heidelbeeren bestreuen.
  7. Nun geht es ans backen. Bei 170 Grad, 30 Min. backen.
Noch ein Tipp zum Schluss. Das Cheesecake ist am zweiten Tag fast noch besser. Es kann also schon am Vortag gemacht werden.


Dienstag, 15. September 2015

Kochbuchrezension Fingerfoods & Feines

Ich konnte bei Vorablesen.de ein Kochbuch lesen und eine Rezension schreiben und das Buch bewerten.

 
 
Schon als ich die Leseprobe sah und las war ich etwas skeptisch aber ich gebe dem zweiten Eindruck immer eine Chance. Ich hatte die Hoffnung das evtl. noch kleine Häppchen wie Schinkengipfeli, Belegte Brote oder Käseküchlein im Buch vertreten sind, leider ist dem nicht so.
Das Kochbuch ist in drei Themen unterteilt, diese wären Fingerfoods, Warme Schüsselchen und Süsses. Zuerst gibt es eine kleine Einführung danach kommen Grundrezepte wie Mürbeteig und Mayonnaise.
Die Rezepte sind grösstenteils verständlich und die Schritte nachvollziehbar. Was mich jedoch gestört hat waren die Landesüblichen Ausdrücke wie Schlagobers, damit habe ich als Schweizerin etwas Mühe. Mit den Mengenangaben hatte ich auch meine Schwierigkeiten. Die Beschreibung am Anfang des Buches war für mich nicht wirklich verständlich. Die Bilder finde ich schön, wenn auch ein wenig steril und kahl. Ich hätte höchstens die Fotos der Menschen durch Fotos von Essensfotos ersetzt.
Die Rezepte selber an sich sind nicht so nach meinem Gusto aber jeder hat einen andern Geschmack. Wer gerne bodenständige Gerichte hat ohne viel Schnick Schnack wird in diesem Buch nicht fündig. Nichts desto trotz habe ich die Blinis mit Lachsmousse ausprobiert und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gestört hat mich auch z.B. beim Mürbeteig das im Rezept von einem Foodprozessor die Rede war. Was machen die Leute die kein solches Gerät besitzen, eine Alternative wäre hilfreich.
Schlussfazit: Ich habe die gleiche Meinung wie viele hier bei "vorablesen", für mich ist Fingerfood nicht Gerichte in Schüsselchen sondern Sachen die man mit den Finger essen kann.
 
Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich euch hier noch ein ausprobiertes Rezept veröffentlichen.
 


M & M Güätzli

So mein erster Post auf diesem Blog. Ich werde euch hier etwas über meine Landchuchi erzählen, Rezepte posten, Kochbücher vorstellen und über mein Leben auf dem Land und Bauernhof erzählen.

Hier mein erstes Cookie Rezept. Ich liiiiebe ja Cookies in allen Formen und Farben und probiere auch immer wieder gerne neue Rezepte aus. Diese M & M Güätzli sind einfach und schnell zu machen und sehen einfach super aus. Dieses Cookies machen wenn man sie sieht und isst sofort gute Laune. Also lass deiner Fantasie bei der Farbkombination freien Lauf. Viel Spass beim ausprobieren!


 
Für ca. 20 grosse Güätzli
  • 125 gr. weiche Butter
  • 175 gr. Zucker
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 1 Ei
  • 200 gr. Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Pack M & M Crispy (die normalen gehen auch wenn ihr lieber Nüsse mögt)
Zubereitung
  1. Weiche Butter, Zucker und Vanillepulver zusammen cremig verrühren.
  2. Ei dazugeben und weiterrühren bis die Masse hell ist.
  3. Denn Teig in baumnussgrosse Kugeln formen. (Achtung Teig lässt sich beim backen noch etwas aus also genug Abstand lassen.) Die Kugeln flachdrücken und auf ein Backpapier belegtes Blech legen.
  4. Nun die M & M's auf die flachgedrückten Kugeln legen und etwas andrücken.
  5. Die Cookies ca. 13-15 Minuten im Ofen auf der zeituntersten Rille backen.
  6. Cookies aus dem Ofen nehmen und auf ein Gitter zum abkühlen legen. Achtung die Cookies sind nach dem backen noch ziemlich weich werden aber mit der Zeit fester.
  7. Ä Guätä!
 


Donnerstag, 10. September 2015

Bauernbrot

Wenn ich manchmal vergesse ein Brot zu kaufen dann muss ich eben selber eines backen. Die selbst gemachten Brote sind sowieso viel besser, nur muss man sich eben etwas Zeit nehmen. Es lohnt sich vor allem bei diesem Brot. Es ist ein einfaches, schnelles Brot das zu allem passt und super lecker ist!



Für ein 500 gr Brot (1 Pfünderli)

  • 250 gr. Ruchmehl
  • 250 gr. Weissmehl
  • 1 Pack Trockenhefe
  • 3.5 dl Milch-Wasser
  • 10 gr. Salz
  1. Alle Zutaten zusammen in einer Schüssel zusammen mischen und kneten bis sich ein schöner Teig ergibt. 
  2. Den Teig um das doppelte aufgehen lassen. Nun könnt Ihr den Teig zu einem schönen Brot formen. Lasst das Brot noch einmal etwas aufgehen. Den Ofen vorheizen auf 220 Grad vorheizen.
  3. Nach etwa 10 Min. könnt Ihr das Brot in den Ofen schieben und es 30 Min. backen.